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Hello again. (06. 10. 2012)

Und wer weiß, wo wir in 5 Jahren stehen. Vielleicht bist du dann schon verheiratet oder auch ich. Was ich aber nicht glaube. Also bei mir. Und selbst wenn ich dann in einer festen Beziehung bin, und dir dann begegne, bin ich mir sicher, dass da einiges hochkommen wird und ich an der Beziehung zweifeln werde. Es ist wirklich ein seltsames Gefühl, weil mir das verdammt Angst macht. Ich habe ja auch in meiner letzten Beziehung relativ häufig an dich gedacht. Im Moment bist du irgendwie derjenige, dem ich hinter her heulen würde, wenn ich an vergangene Freunde denke. Ich weiß nicht warum. Du hast es dir irgendwie verdient, weil du wirklich ein guter Freund warst, aber es nicht mehr bist. Du bist der Grund, warum ich mich abends immer schlecht fühle und seit fast 2 Wochen ich irgendwie grundsätzlich traurig bin. Ich bin nicht müde, ich bin nicht erschöpft und ich bin erst recht nicht ausgeruht. Aber wenn ich abends immer alleine in meinem Zimmer bin, werde ich immer traurig und kehre ich mich. Wie bescheuert irgendwie. Seit dieser Zeit kann ich auch auf Knopfdruck weinen. Wirklich kein schönes Talent. Eines der schlimmsten Angelegenheiten ist auch einfach, dass ich dich gar nicht einschätzen kann. Du kommst zu mir, liegst neben mir im Bett und ich in deinem Arm. Keine Ahnung. Wie immer. Wie früher. Aber nicht wie es mal sein wird- wahrscheinlich. Ich weiß nicht, was du willst, was du denkst und auch nicht was du fühlst. Und das schlimmste ist, dass du es ja angeblich auch nicht weißt. Und wenn du mir dann an meinem letzten Abend sagst, dass du mich liebst und immer lieben wirst, kann ich mir davon auch nichts kaufen. Komm geh doch weg. Such dir ne andere. Nur lass mich endlich mal in Ruhe. Glaub mir, ich habe wirklich genug Probleme. Ich kann ja noch nicht mal richtig gucken, weil meine Augen voller Salzwasser sind. Ich hoffe nur, dass du das alles nie nie lesen wirst. Denn so bin ich irgendwie nicht. Und so verletzlich möchte ich auch nie sein. Man kommt irgendwie nicht zurecht. Man hat sich andauernd abzulenken. Ich kann nicht auf mein iPhone schauen, ohne dass ich mich riesig über eine Nachricht von dir freuen würde. Aber ich weiß, dass da nichts ist. Ich bin mir immer 100 % sicher. Immer. Dann hast du versprochen, mich anzurufen. Hast du aber nicht. Ich bin aus München zurück nach Bayreuth gefahren und hab gewartet und es mir ganz feste gewünscht. Naja, nichts. Ist okay. Ich bin 500 km weit von dir weg. Das sollte wohl genug sein, um dir aus den Augen und aus dem Sinn zu kommen. Hoffentlich. Ich warte schon auf diesen Augenblick. Lass mich einfach in Ruhe und verschwinde aus meinem Leben. Du bringst irgendwie nichts gutes. Gar nichts. Ich will dich einfach vergessen und mich am liebsten ganz neu binden. Nicht an irgendeinen, den ich schon von früher kenne, aber ich komme kaum raus hier. Die ganze Lernerei kotzt mich an. Jetzt habe ich ja die Jenny. Die ist zwar auch eine kleiner Stubenhocker, aber wer weiß überhaupt, wie lange ich noch hier in der bayrischen Provinz verweilen werde. Zieht aktuell nach nem Semester aus. Aber soll dir ja auch egal sein. Auch wenn es nicht so ist. Ich will, dass es so ist. Ich will dich nicht mehr als eine Hauptperson in meinem Leben haben. Du sorgst nur für Unruhe. Lass das mal. Ab Montag schotte ich mich total ab von allen. Ich mache mal für eine Zeit das Internet aus, versuche mein iPhone kaum zu berühren und mich komplett auf den Unischeiß zu konzentrieren. Ich werde wieder brav meine Konzentrationstabletten schlucken, Red Bul und Kaffee trinken, Traubenzucker essen, viel Kaugummi kauen und so weiter. Trotzdem gucke ich gleich auf mein iPhone. Und warte und wünsche und so. Ich habe eben dir was geschrieben, und als ich dann vorgeschlagen habe, dass du mich später anrufen könntest, wenn du mit dem Lernen durch bist, kam von dir nur ein ein „morgen oder so“. Lass das. Mach mich nicht verrückt. Und warum verdammt mache ich mich verrückt. Ich will keine nervige Klette sein. Es war wirklich schwer für mich, sich die Tage bei dir nicht zu melden. Aber dann bin ich auch immer bisschen stolz. Wer weiß, in welchen Betten du noch so rumliegst. Ich will es gar nicht wissen. Ich kann nicht mit und ich kann nicht ohne dich. Und erst recht nicht ohne dich. Ich will aber ohne dich. Ich will. Verdammt. Die letzten paar Jahre habe ich immer alles bekommen, was ich wollte. Ich wollte den Corny, ich wollte den Puffi und dann wollte ich mit dir zusammen sein. Ich habe alles bekommen. Ich hatte gute Noten und meine Eltern waren stolz wir Oskar. Und jetzt bin ich hier, auf meinen eigenen Beinen, in meiner eigenen Stadt. Und nichts läuft. Das einzige was ich hinbekomme, ist meinen Haushalt zu schmeißen und mich anständig kleiden- davon bin ich überzeugt. Und ich dachte, dass wären meine einzigen Probleme, wenn ich ausziehe. Und selbstverständlich kam alles anders. Ich will niemandem so nahe stehen, dass ich in so ein tiefes Loch falle. Aber ich komme da wieder raus. Bestimmt. Wenn ich nach Solingen komme, sage ich dir nicht bescheid. Ich will dich gar nicht sehen.

18.3.13 19:50

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