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Salut am 11. 10. 2012

Ich will ja jetzt nicht sagen, dass andere es hinbekommen haben, aber doch, ich tue es. Das glaube ich zu mindestens. Denn der Lukas hat aus einer vertraulichen Quelle diese Info aufgeschnappt. Ach was heißt vertrauliche Quelle. Du weißt genau so gut wie ich, dass ich dir immer alles erzählen kann und ich mich da auch nicht scheue. Der Jonas war auf der Abschiedsparty von der Mareike und die hat den Stange darauf angesprochen, weil der zusammen mit der Anna- Lena da angetanzt ist. Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis es offiziell wird. Die sind wohl anders als wir. Aber das waren sie ja schon immer. Vielleicht haben die noch etwas was sie verbindet, etwas was uns fehlt und wir nicht haben aber vielleicht hatten. Aber es ist ja auch egal. Morgen ist auf jeden Fall unsere tolle Kontaktsperre vorbei. Du wirst mich sicher nicht anrufen oder mir schreiben. Schließlich fühlst du dich ja von mir belästigt oder ähnliches. Irgendwo spinnst du doch auch, mal im Ernst. Und jetzt kommt im Fernsehen so eine Schnulze, bei der das Mädchen oder die Frau auf der Hochzeit von dem alten Freund auftaucht, sie ihn dann liebt und er trotzdem wahrscheinlich die andere heiratet oder eben nicht. Ach es ist auch scheißegal. Denn wir sind wohl keine Freunde mehr, wie ich trauriger Weise feststellen musste. Ich habe alles kaputt gemacht. Die Gewohnheit hat alles zerstört. Man erkennt nun mal erst im Nachhinein, was man einst hatte. Natürlich muss ich auch noch mal auf meine Lieblingsparallele zurück schauen. Ross und Rachel von Friends. Die Hatten auch immer ein Hin und Her und am Ende weiß niemand, ob sie zueinander finden oder eben nicht. Aber ich bin mir sicher, dass sie zusammenkommen. Und ich habe Recht. Das musstest du schließlich schon oft genug wahr haben. Sag mir bitte nie nie nie wieder, dass du mich liebst. Ich weiß nicht, woher du dir immer das Recht nimmst, mich runterzuziehen. Die letzen Monate habe alles verändert. Als ich einmal bei dir war, aber noch mit dem Yannic zusammen war, hast du mal zu mir gesagt, dass ich immer zu dir kommen kann, egal was ist. Ich habe mich so wohl bei dir gefühlt und du wolltest mich damals noch für dich haben. Ich war total durcheinander. Und super, jetzt habe ich wieder Tränen in den Augen. Ich kann wohl immer noch nicht glaube, dass das alles hier vorbei ist. Max und Lisa ist nicht mehr. Ich habe mich in der Schule immer so gefühlt, als ob mal das Traumpaar der Stufe sei. Und mal ehrlich, wer konnte uns schon das Wasser reichen. Vielleicht nur Anna-lena und Stange. Aber dafür hat der Lukas ja schon gesorgt, dass da der Wurm reinkommt. Und die anderen waren mir recht egal. Ich war auf jeden Fall diejenige, die am glücklichsten war. Obwohl mein Freund damals noch ein und halb Jahre jünger war. Nicht, dass er jetzt nicht mehr jünger ist. Du bist einfach nur nicht mehr mein Freund. Ich komme mir hier gerade wirklich vor, wie ein emotionales Wrack. Ich wollte nie so sein, wie ich jetzt bin. Du hast mich verändert. Ich kam immer mit allem zurecht. Und nur du machst mich so traurig und müde. Und das an machen Tagen selbst vierundzwanzig Stunden lang. Weiterhin hoffe ich, dass du diese Worte hier niemals lesen wirst, denn dann bin ich mir sicher, dass zwischen uns alles vorbei ist. Ich kann dir auch nicht sagen, woher ich dieses Filzelchen Hoffnung habe- obwohl ich es natürlich gar nicht will. Ich will dich vergessen und nicht mehr in meinem Kopf umschwirrend haben. Fertig. Das kann doch nicht so schwer sein. Also hau ab und lauf weg. Also noch mal zu morgen. Du hast heute deine letzte Klausur hinter dir, und wenn das so abläuft, wie das letzte mal, als du deine letzte Klausur geschrieben hast, landest du irgendwo mit der einen, deren schrecklichen Namen ich gar nicht zu schreiben vermag. Ich will nicht mit dir zusammen sein, ich will nur nicht ständig an dich denken müssen. Wir hätten nie wieder aufeinander zugehen sollen. Verdammt. Jetzt liegt schon die neue in deinen Armen. Woher ich das so genau weiß? Ich glaube ich fühle es. Ich lege mich dann wieder in meine Blümchenbettwäsche, weine vielleicht bisschen vor mich hin und fühle mich ganz tapfer und stark, weil ich mich nicht bei dir melde. Und das werde ich hoffentlich auch die ganzen nächsten Wochen nicht machen. Es fällt mich schwer, dich aus meinem Leben auszulöschen, aber so war es ja dein Wunsch gewesen. Wir bekommen das nicht hin mit dem Freunde sein. Ja tut mir leid. Dafür hatten wir auch noch einen sehr freundschaftlichen letzten Abend. Ich war nach dem Get mit der Hajar im Auto und du schreibst mir, dass du mit der einen skypst. Da habe ich mich mal wieder gefragt, ob du spinnst, oder nicht mehr ganz klar im Kopf bist. Du weißt auch nicht, was gerade angebracht ist, oder? Vorher habe ich noch deine Mutter getroffen, die es übrigens sehr unsexy findet, dass du immer noch zu Hause wohnst. Möglicher Weise hätten wir zusammen ziehen sollen. Oder eben auch nicht. Schwierige Frage. Aber damals war ich halt davon überzeugt, dass ich mir von niemandem etwas sagen lassen wollte. So. Letzter Abend auf jeden Fall. Du bist dann doch noch zu mir gekommen und durch das Fenster in mein Kellerzimmer gekommen. Wir lagen da sehr lange Arm in Arm und haben uns unterhalten und gelacht, aber natürlich auch geweint. Ich habe sachen gemacht, die einst ausbaufähig waren. Verdammt, ich hätte es nicht machen sollen. Du hast es dir doch gar nicht verdient. Du hast mich nur in meiner hilflosen Situation ausgenutzt. Und ich übertreibe nicht, wenn ich an dieser Stelle das Wort hemmungslos einführe. Ja, ich bereue es. Und zwar Obwohl du mich immer lieben wirst. Steck dir das woanders hin.

18.3.13 20:36

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